Nachdem wir die ganzen letzten Jahre die Wettkampfsaison der Knirpse- und Bambini-Liga in Ebersbach mit „traditionell“ gutem Wetter und damit auch besten Bedingungen eröffnen konnten, war uns der Wettergott am 16. Mai 2018 gar nicht gnädig. Schon der Vormittag mit teils Dauerregen verhieß nichts Gutes, die ersten Telefonate gingen hin und her, ob man eventuell absagen müsste…

Aber dann wurde es am Nachmittag immer besser, der Regen hatte aufgehört und die Sonne kam immer wieder hervor – man war guter Dinge, dass wir den 1. Wettkampftag auf dem Waldsportplatz beim TV Ebersbach „durchziehen“ können. Man weiß ja, was hier an Vorbereitungen getroffen wurde, sei es „wettkampftechnisch“, sei es „verpflegungstechnisch“ und will deswegen eine Veranstaltung nur im äußersten Fall ausfallen lassen, zumal auch ein Nachholtermin nur schwer festzulegen ist.

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Ausgerechnet kurz vor dem auf 17:30 Uhr festgelegten Wettkampfbeginn verdunkelte sich der Himmel und es begann in Strömen „zu gießen“. Fast alle Vereine mit Kindern und Eltern waren schon eingetroffen, alles war „gerichtet“, aber jetzt hieß es für alle, erst einmal einen Platz zum Unterstehen zu finden und der Dinge harren… Als dann der Sportplatz und die Aschenbahn mehr oder weniger unter Wasser standen, rief Sport- und Wettkampfwart eine Besprechung mit den Mannschaftsführerinnen/-führer ein man war sich schnell einig, dass man allen Beteiligten, insbesondere natürlich den Kindern diese Bedingungen nicht zumuten konnte. Nicht nur eine Verletzungsgefahr war groß, vielmehr war es auch wichtig, den Kindern nicht die Lust am Wettkampf bei solch‘ widrigen Verhältnissen zu nehmen – also folgerichtig einstimmige Absage! Natürlich rundum allgemeines Bedauern, aber genauso die Einsicht, dass man bei diesem Wetterpech die einzig richtige Entscheidung getroffen hat. 

So behielt man trotz der Umstände gute Laune und folgte dem Appell von Roland Mäußnest, den Ausrichterverein TV Ebersbach nun nicht „im Regen stehen zu lassen“ und reichlich Zuspruch für Kuchen und Leberkäswecken vorzunehmen, sei es noch unmittelbar auf dem Sportplatz oder für den Nachhauseweg oder erst zum Abendessen daheim. Mein Eindruck war, dass man die Helfer hinter der Theke – und damit den Verein – nicht auf der guten Verpflegung hat „sitzen lassen“…
Jetzt gilt es für Roland Mäußnest und Britta Mayer, gemeinsam die Möglichkeit auszuloten, ob und wie man einen Nachholtermin finden kann. Es gilt aber auch, den Beiden und ihren Helfern Dank zu sagen für die umfangreichen Vorbereitungsaufgaben, die in diesem Fall ganz umsonst waren!