Am vergangenen Wochenende fanden in Erfurt die deutschen Seniorenhallenmeisterschaften der Leichtathleten statt. Aus dem Kreis gingen nur drei Athleten an den Start, die aber mit großem Erfolg.

Friderun Kümmerle-Valk (W70, TS Göppingen) hatte sich nach langer Wettkampfpause ein Mammutprogramm auferlegt und startete in 4 Disziplinen. Sie begann ihren Wettkampf mit 8,48 m im Kugelstoßen und konnte damit die Bronzemedaille erringen.

Siegerehrung beim Weitsprung mit Thomas Straub (Gold), Dieter Glübert (Silber) und Klaus-Dieter Hutter - Bild: KDHIn den beiden nachfolgenden Sprintdisziplinen über 60m (5., 10,36 sec) und 200m (4., 37,53 sec) machte sich jedoch ihr Trainingsrückstand bemerkbar. Davon unbeeindruckt ging sie in ihren letzten Wettkampf, den Weitsprung. Nach einem ungültigen und einem missglückten Sprung gelang ihr im dritten Versuch der Sprung auf den Bronzerang, den sie mit ihrer besten Weite von 3,23 m im letzten Versuch untermauerte.

Klaus-Dieter Hutter (M50, Frisch Auf Göppingen) startete im Weitsprung und über 60m Hürden. Bereits im ersten Versuch des Weitsprungwettbewerbes sprang er 5,66 m und schockte damit viele seiner Konkurrenten. Nach einigen ungültigen Versuchen erzielte er im letzten Versuch exakt die gleiche Weite und errang völlig unerwartet die Bronzemedaille. Mit der zwei Wochen zuvor erzielten Zeit von 9,74 sec über die 60 m Hürden gehörte er zumindest hier zum erweiterten Kreis der Podestanwärter. Während ihm der Start noch recht gut gelang, musste er zum Ende hin noch richtig kämpfen, um zweiter in seinem Lauf zu werden. Nachdem auch die weiteren Zeitläufe beendet waren, stand das Ergebnis fest. Hutter holte sich mit einer Zeit von 9,56 sec eine weitere Bronzemedaille. Gleichzeitig steigerte er seine Saisonbestzeit um knapp zwei Zehntel.

Karl Steiner (M75, TV Birenbach) sprang im Weitsprung 3,79 m und errang gleichfalls eine Bronzemedaille. Über 60m belegte er in 9,71 sec den sechsten Platz.